Rühstädt

Das Europäische Storchendorf Rühstädt ist jährlich Heimat für mehr als 30 Storchenpaare, die auf den Haus- und Scheunendächern nisten.

Besucherzentrum RühstädtFoto: Tourismusverband Prignitz e.V./Prokopy

Die Rühstädter haben ihnen Nisthilfen gebaut und seit den 50er Jahren kamen immer mehr Störche ins Dorf, bauten Nester und zogen ihre Jungen auf. Wahrzeichen Rühstädts wurde der restaurierte Wasserturm des Schlossparks, auf dem seit 1952 Störche brüten. Sorgfältig wird Buch geführt über Ankunft, Zahl der Jungen und den Abflug in die Winterquartiere im Spätsommer.

Die Zahlen können Besucher auf Tafeln an den Neststandorten ablesen. Warum kommen die Störche gerade nach Rühstädt? Sie finden in den weiten, unter Schutz gestellten Auen an der naturnah belassenen Elbe reichlich Nahrung für die Aufzucht ihrer Jungen. Ein Dorfrundgang mit Besuch im Schlosspark und Quitzow-Kirche erzählt die lange Historie des Dorfes. Informationstafeln begleiten den Weg mit Fotos und vielen Geschichten.

StorchentafelnFoto: Tourismusverband Prignitz e.V./Michael Richter
Storchennest auf dem WasserturmFoto: Tourismusverband Prignitz e.V./Michael Richter