Wittstock

Überall in Wittstock zeugen noch heute Sehenswürdigkeiten von der ereignisreichen Geschichte des Mittelalters, der Bischofszeit und der Zeit des 30-jährigen Krieges.

Foto: Archiv Tourismusverband Prignitz e.V./Markus Tiemann

Eine 2.500 m lange Backsteinmauer umrahmt den historischen Altstadtkern. Die Innenstadt mit ihren sanierten Häusern lädt zum Bummeln und Verweilen ein.
In der alten Bischofsburg mit dem markanten Torturm residierten die Havelberger Bischöfe bis zur Reformation. Heute befinden sich hier die Museen Alte Bischofsburg mit dem Ostprignitzmuseum und dem Museum des 30-jährigen Krieges. Eine der größten Auseinandersetzungen dieses Krieges fand am Scharfenberg bei Wittstock statt. An dem historischen Ort des Geschehens, dem Schlachtfeld 1636 erzählen großflächige Panoramen die Geschichte dieser grausamen Schlacht. Eine Ausstellung mit aktuellen Informationen zur Schlachtfeldarchäologie erinnert an die vielen Söldner, die hier ihr Leben ließen.

Mit ihren geschichtsträchtigen Bauten, Toren und Türmen gilt die Stadt Wittstock mit ihren 18 Ortsteilen als »Tor zur Mecklenburger Seenplatte«. Der Ortsteil Freyenstein ist ein Geheimtipp für Entdecker der Vergangenheit! Auf dem Gelände der 1287 aufgegebenen Altstadt wird im Archäologischen Park das Mittelalter lebendig. Im Schlosspark laden zwei Renaissance-Schlösser zur Besichtigung ein und sind ein stilvoller Ort für Hochzeiten im historischen Ambiente.

Starten Sie Ihre Erkundungen an der neuen Touristinformation im Bahnhofsgebäude. Dort erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Stadtgeschichte, zu Führungen und Veranstaltungen sowie Tickets und Souvenirs.

Touristinformation
Am Bahnhof 2, 16909 Wittstock/Dosse
Tel. 03394/42 95 50
touristinfo@stadt-wittstock.de
Museum des 30-jährigen KriegesFoto: Tourismusverband Prignitz e.V./Markus Tiemann
Schloss FreyensteinFoto: Tourismusverband Prignitz e.V./Markus Tiemann

Wittstocker Stadtführungen

Historischer Stadtkern mit RathausFoto: Tourismusverband Prignitz e.V./Markus Tiemann

Erleben Sie die historische Altstadt und erfahren Sie Interessantes und Sagenhaftes aus der Stadtgeschichte von April bis Oktober jeden Samstag. Es werden auch thematische Stadtführungen angeboten. Treffpunkt: Touristinformation

Beratung, Buchung und weitere Informationen erhalten Sie in Ihrer
Touristinformation Wittstock
Tel. 03394/42 95 50
touristinfo@stadt-wittstock.de

Stadtradtour Wittstock

Eine Fahrradtour durch die größte Kleinstadt Brandenburgs

An der Tourist Information im »neuen« Bahnhofsgebäude beginnt die Tour durch die Stadt. Wittstock besitzt seit 1246 das Stadtrecht. Heute noch sichtbarer Beleg dafür ist die fast 2,5 km lange Stadtmauer, auf die Sie das erste Mal treffen, wenn Sie durch den Fridrich Ebert Park in Richtung der alten Bischofsburg fahren. Dabei überqueren Sie die Glinze, einer der kleinen Flüsse, die durchs Stadtgebiet fließen.

Marktplatz WittstockFoto: Tourismusverband Prignitz e.V./Markus Tiemann

Der Amtsturm mit dem Museum des 30-jährigen Krieges ist das letzte Bauwerk, welches an die fast 300-jährige Zeit der Bischöfe erinnert, die das Leben Wittstocks vom 13.-16.Jahrhundert prägten. angekommen geht erst einmal Allerdings noch gerade aus zum Überdachten Eingang des Innenhofs, hier fahren Sie recht, überqueren die ehemalige Bahnlinie nach Mirow, die Glinze und den Bahnübergang der Strecke Berlin Wittenberge (Achtung absteigen, Umlaufgeländer).

Schlachtfeld Wittstock 1636Foto: Tourismusverband Prignitz e.V./Markus Tiemann

Der Weg dort führt zur Straße nach Alt Daber und Sie kommen am »DAberturm« an. Hier auf dem Forsthofe befindet sich nicht nur Verwaltungsgelände für den über 3.000 Hektar großen Stadtwald, sondern auch ein Veranstaltungsgelände. Der Daberbach, einst Grenze zu Mecklenburg sowie der daran anschließende Wald waren Schmugglergelände, der Name »Schmugglerheide« zeugt noch davon. Die Geschichte dazu sowie Flora und Fauna des Stadtwaldes wird im Turm erklärt.

DaberturmFoto: Tourismusverband Prignitz e.V./Markus Tiemann

Drehen Sie eine Abschlussrunde durch die Stadt über den Großen oder Kleinen Graben, noch einmal an der Brinkmauer bis zum Domhof in die Werderstraße, dann die St. Marienstraße bis zur Kreuzung Kettenstraße, diese dann links vorbei wieder an der Bibliothek bis in die Burgstraße und dort an der ersten Kreuzung rechts bis zur ehemaligen Post (heute Polizei). Der Weg gegenüber führt durch den Friedrich Ebert Park zurück zum Bahnhof. Mit dieser Abschlussrunde haben Sie noch einmal einen Blick auf die vielen sanierten Häuser der Stadt.