Haltepunkte Natur

Beste Ausblicke und spannende Informationen über die kulturellen und die natürlichen Höhepunkte des Biosphärenreservates erhalten Sie an den 23 Haltepunkten Natur. Sie sind am besten mit dem Fahrrad erreichbar und laden mit Sitzmöglichkeiten zum Verweilen und Picknicken ein.


Zwischen Dömitz und Lenzen

Brackwasser Besandten

Einem Deichbruch auf der Spur

Das Schilfgras wird sanft vom Wind gestreichelt und die Enten plantschen vergnügt im Wasser, während die Zweige der umliegenden Eichen wohltuenden Schatten spenden. Das ist das erste Bild, welches die meisten Besucher von diesem Ort haben. Doch ahnen die Wenigsten welche brachialen Naturgewalten hinter der Entstehung dieses Idylls stecken…

Unweit des Elbdeiches kann man an diesem Haltepunkt die Brackwasserdynamik im Biosphärenreservat erleben. Tische und Bänke laden an diesem verwunschenen Ort zum Picknicken ein.

Brackwasser BesandtenFoto: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg/Häuser

Slawenwall Kietz

Festung am Fluss

Ortsnamen wie Lennwitz, Bälow, Garsedow, Groß- und Klein Leppin, Wustrow sowie auch Kietz lassen den Reisenden entlang des Elberadwegs die slawischen Spuren in der Region erahnen. Ein konkreter Eindruck dieser Geschichte ist hier in unmittelbarer Umgebung erlebbar: Die Überbleibsel einer frühdeutschen Slawenburg sowie ein paar Meter weiter das Gutshaus derer von Wenckstern in welchem Sie heutzutage ein charmantes Café vorfinden können. Erleben Sie die Geschichte der Region hautnah an diesem Haltepunkt.

Burgwall KietzFoto: LUGWM Klauke Kleis

Eiseiche Mödlich

Eine einschneidende Begegnung

Vorbei an einer eigentümlichen Skulptur, die einem erstmal das Fürchten zu lehren scheint, bewegt man sich deichabwärts Richtung Elbufer. Dort steht sie am Wegesrand. Zerschunden und zerkratzt. Eine hundertjährige Eiche, die schon so Einiges erlebt haben muss. Doch wer oder was hat sie so zugerichtet? Erleben Sie die Kraft der Natur anhand dieses Naturdenkmales. Auch ein Gang an die Elbe lohnt sich in diesem Bereich und eröffnet tolle Blicke auf den Fluss, der in der Sommerzeit scheinbar harmlos dahin fließt.

Eiseiche MödlichFoto: LUGVM Klauke Kleis

Alter Grenzturm Lenzen

Grenzperspektiven am Grünen Band

»Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten!« Diesen Satz sagt DDR-Staats- und Parteichef Walter Ulbricht am 15. Juni 1961 in einer Pressekonferenz. Der Grenzturm Lenzen ist einer von vielen Überbleibseln die diese Worte Lügen strafen. Doch Sie finden hier nicht nur einen Ort finsterer Vergangenheit, sondern auch ein Gebiet, das über Jahrzehnte der Natur überlassen wurde und somit eine faszinierende Symbiose zwischen Natur und Geschichte bildet. Erklimmen Sie dieses historische Bauwerk und genießen Sie die Aussicht. Achtung windig!

Aussicht vom Grenzturm an der Fähre LenzenFoto: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg/Häuser

Burgpark Lenzen

Auenerlebnis in historischer Kulisse

Das mit seinen engen Straßen und alten Fachwerkhäusern recht mittelalterlich anmutende Lenzen ist für sich schon einen Besuch wert. Im Süden der Stadt trifft man dann, eingerahmt von Streuobstwiesen und dem Flüsschen Löcknitz, auf die Burg Lenzen und den dazugehörigen, naturbelassenen Burgpark. Ein besonderes Highlight ist das neu eröffnete Auenreich, das nicht nur für Kinder die Aue lebendig macht. Besuchen Sie doch das Café und Besucherzentrum und lassen Sie diese einzigartige Kulisse auf sich wirken. Das Besucherinformationszentrum des Biosphärenreservates bietet allerlei nützliche Informationen.

Burgpark LenzenFoto: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg/Häuser

Rudower Seeblick

Ein Tal voll See & Moor

Der Rudower See, das Rambower Moor und die dazugehörige artenreiche Fauna und Flora können hier bestaunt werden. Leicht geschwungen mit sanften Hügeln mutet die Landschaft gar nicht mehr brandenburgisch an. Lassen Sie die Weite und die Strukturvielfalt des Gebietes auf sich wirken. Der Aussichtsturm, etwas versteckt und nicht von der Straße einsehbar, bietet beste Möglichkeiten um sich einen Überblick zu verschaffen. Was die Landschaft mit Salzstöcken und einem Atomendlager zu tun hat, das erfahren Sie vor Ort.

WildgänseFoto: Uwe Neumann

Moorblick Rambow

Rastplatz für Weltenbummler

Besonders interessant ist dieser Aussichtsturm für Vogelinteressierte und Ornithologen. Das Rambower Moor bietet Zugvögeln aus aller Welt einen sicheren Rast-,Brut- und Überwinterungsort. Rohrweihe, Kranich oder auch die Große Rohrdommel können mit etwas Glück beobachtet oder gehört werden. Empfehlenswert ist es, sich auf den ca. 12 km langen Zweiseitenweg rund um das Moor zu begeben und dieses einmalige Gebiet zu entdecken. 2014 wurde es von der Heinz Sielmann Stiftung zum größten Naturwunder des Jahres gewählt.

Ausblick vom AussictsturmFoto: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg/Häuser

Moorblick Boberow

Moorpanorama am Rohrdommelturm

Längs eines schattenspendenden Waldstreifens, gegenüber der Ortschaft Rambow, windet sich der Rundweg um das Moor entlang. Viele Stationen informieren über Geschichte, Landnutzung und Lebewesen des Moores. An diesem Aussichtsturm können Sie mehr über den Verlust von Mooren, ihre Wichtigkeit und ihren Schutz erfahren. Vom Aussichtsturm haben Sie einen wunderbar weiten Blick über das Moor. Dieser Haltepunkt ist für Vogelbeobachter besonders geeignet. Im Ort Boberow lädt die Moorscheune zu einer Pause bei Kaffee und Kuchen ein.

Ausblick vom Aussictsturm

Qualmwassersteg Lenzen

Wo Wasser qualmt und Frösche laichen

Was ist überhaupt Qualmwasser? Qualmt das Wasser nun oder qualmt es nicht? Von dieser Frage hängt ab, wie risikoreich Ihr Balanceakt über die Eichenpfähle ist, welche Sie zu einer Aussichtsplattform mit Infotafel überwinden müssen. Sollte die Senke Wasser führen, dann lassen Sie sich auf Ihrem Weg den Steg entlang nicht von den urtümlichen kleinen Tierchen ablenken, die unter Ihren Beinen ihren Lebensraum haben. Auf der Plattform angekommen, laden Bänke zum Rasten ein. Achtung nur für Abenteurer geeignet!

QualmwasserstegFoto: Archiv Tourismusverband Prignitz e.V./Markus Tiemann

Zwischen Lenzen und Rühstädt

Auenblick Rückdeichung Lenzen

Mehr Raum für den Fluss

»Nieder mit dem Deich! Es lebe der Deich!«. Das scheint das Motto an diesem Ort zu sein. Begeben Sie sich auf den alten Deichabschnitt, vorbei an einem Auwald in Kinderschuhen und genießen Sie den Ausblick über die Elbe, welcher hier wieder mehr Platz zur Entfaltung gegeben wurde. Dieses Modellprojekt des Naturschutzes ist das erste seiner Art in Deutschland gewesen und zeigt wieder einmal, wie Naturschutz auch der Kulturlandschaft und den Menschen Nutzen bringt. Der geschaffene Auenbereich schützt vor Hochwasser und ist gleichzeitig Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Beweidung mit Schafen und Pferden wird für die Landschaftspflege eingesetzt. Ein tolles Gebiet, in dem es viel zu sehen gibt! Bewandern Sie auch gern den 7 km langen Wanderweg.

Deichrückverlegung bei LenzenFoto: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg/Häuser

Weichholzaue Cumlosen

Weiches Holz am starken Strom

Hier, wo sich die Elbe in einem weiten Bogen Richtung ehemalige innerdeutsche Grenze windet, findet sich die Weichholzaue Cumlosen. Am Ende eines Stegs fühlt man sich in eine urwaldähnliche Umgebung zurückversetzt. Kaum vorstellbar, dass vor der Besiedlung der komplette Bereich um den Fluss etwa so ausgesehen haben muss. Heutzutage ist dieser Flussabschnitt einer der wenigen, in denen eine Auenvegetation vorhanden ist. Setzen Sie sich doch auf eine der Bänke und ruhen Sie ihre Augen für eine Weile an dem satten Grün der Weichholzaue aus.

Weichholzaue CumlosenFoto: LUGV Jan Schormann

Fähranleger Wahrenberg

Fährmann hol über

Wieso führt die Wahrenberger Chaussee eigentlich nicht nach Wahrenberg, mag sich manch einer fragen. Doch sobald man den flachen Sandstrand vor Augen hat und bei schönem Wetter die Füße im frischen Elbwasser abkühlt, ist diese nicht ganz unbegründete Frage vorerst in den Hintergrund gerückt. Seit dem Bau der Elbbrücke bei Wittenberge 1979 fährt hier keine Fähre mehr. Vorher wurden die Menschen mit dem Boot durch rudern oder staken auf die andere Elbseite befördert. An diesem Haltepunkt bleibt die Geschichten von diesem Ort erhalten.

Fähranleger WahrenbergFoto: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg/Schormann

Feuchtbiotop am Ortsrand Weisen

Ein Teich voller Leben

Der Ortsname Weisen leitet sich aus dem Westslawischen ab und bedeutet soviel wie »Ort, an dem Schilf/Riedgras wächst«. Das von Menschenhand geschaffene Feuchtbiotop ist also nicht nur ein wichtiger Lebensraum für Flora und Fauna, sondern wird auch dem Ortsnamen gerecht. Sie können hier von den Bänken aus Fische, Amphibien, Libellen und andere Bewohner der Teiche beobachten. Besuchen Sie dieses Kleinod der Biodiversität am Rande des idyllischen Stepenitz-Tals direkt hinter dem Weisener Sportplatz.

Feuchtbiotop WeisenFoto: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg/Häuser

Deichvorland Schadebeuster

Lebensader Elbe

Zwischen den Orten Wittenberge und Hinzdorf liegt das weitläufige Deichvorland Schadebeuster. Die meisten Radfahrer, die auf dem Elberadweg unterwegs sind, sehen diese Landschaft nur im Vorbeifahren. Doch es lohnt sich hier auch den Deich zu verlassen und eine Rast auf den wunderbaren Grünflächen entlang der Elbe einzulegen. Gemütlich lässt sich hier die Tierwelt wie auch die Binnenschifffahrt beobachten. Kommen Sie zur Ruhe, denn zu jeder Tour gehören auch die Pausen dazu. Zu hören ist neben dem Plätschern des Wassers und dem Rauschen des Grases nur das Muhen der Kühe.

Deichvorland SchadebeusterFoto: LUGVM Klauke Kleis

Kopfweiden Hinzdorf

Kulturgut im Auenland

Die markanten Kopfweiden, welche die Dorfkirche in Hinzdorf flankieren und an vielen anderen Orten in der Elbtalaue zu finden sind, sind Zeitzeugen einer Jahrtausende alten Tradition. Doch nicht nur für die Menschen war dieses Handwerk von Bedeutung; die Kopfweiden bieten vielfältige Lebensräume für Vögel, Kleinsäuger und Insekten und sollten aus diesem Grund weiterhin erhalten bleiben. Besuchen Sie den Haltepunkt Natur und lernen Sie mehr über einen inzwischen fast ausgestorbenen Wirtschaftszweig der Region.

KopfweidentreppeFoto: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg/Helbig

Deichvorland Bälow

Auenwildnis vor der Tür

Entlang des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe ist der Strom nur wenig begradigt und hat in Zeiten von Hochwasser verhältnismäßig viel Platz sich zu entfalten. Dies hat auch das Dorf Bälow mehrfach vor den Fluten bewahrt. Am hiesigen Aussichtspunkt lassen sich Ausmaße und Auswirkungen der Hochwasser eindrucksvoll nachvollziehen. Von dem Aussichtsturm hat man einen tollen Überblick über das Gebiet. Der Rastplatz ist auch für größere Gruppen mit Fahrrädern geeignet.

Bälower ElbblickFoto: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg/Schormann

Zwischen Rühstädt und Havelberg

Schlosspark Rühstädt

Gartendenkmal in der Au

Während das Schloss klar im barocken Stil gehalten ist, offenbart der Rühstädter Schlosspark nicht gleich seine Identität. Seine Eigenschaft als Landschaftspark birgt neben barocken Spuren noch so einige andere Überraschungen für den interessierten Besucher, wie zum Beispiel den Eiskellerberg. Besonders beeindruckend ist die Sichtachse zum 10 Meter hohen Sandsteinobelisken, den Friedrich Wilhelm von Grumbkow setzen ließ. Außerdem finden Sie hier einige hölzerne Raritäten, wie den Riesenmammutbaum.

Im SchlossparkFoto: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg/Helbig

Walter Fritze Storchenblick

Auf Augenhöhe mit Meister Adebar

In Rühstädt dreht sich alles um den Storch. Selbst das Schloss, die zweite große Attraktion, zollt ihm mit seinem markanten Wasserturm Tribut. So wundert es auch nicht, dass Rühstädt in Sachen Storch deutscher Meister ist und europaweit eines von wenigen offiziellen Storchendörfern. Was Mensch und Natur dem Storch hier bieten, können Sie auf Augenhöhe mit Meister Adebar erfahren. Zählen Sie doch mal die Storchennester, die Sie von dem Balkon aus sehen können! Einen Abstecher in das NABU Besucherzentrum sollten Sie anschließen.

FotopunktFoto: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg/Trübe

Auf dem Mitteldeich

Vogelwelt zwischen Elbe & Havel

Nur zögerlich scheint die ruhige Havel in die stürmische Elbe fließen zu wollen, sodass sie ab Havelberg beschließt vorerst parallel zu ihr zu verlaufen. Dadurch entstehen langgezogene Inseln, auf denen man zur einen Seite die Elbe und zur anderen Seite die Havel mit ihren unterschiedlichen Naturräumen erleben kann. Vom Aussichtsturm aus haben Sie einen guten Überblick über die Landschaft. Die Bänke laden zum Verweilen und Naturgenießen ein. Ein toller Ort zwischen den zwei Flüssen.

MitteldeichFoto: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg/Schormann

Lennewitzer Eichen

Napoleons Elbfurt

Vom Aussichtsturm blicken Sie auf den künstlichen Havel-Umfluter und das weite Vorland der Elbe. Nach der Verlegung der Havelmündung stromabwärts wurde das schmale Landstück entlang des Stroms vom Hinterland abgeschnitten. Einst stand hier ein dichter Wald, heute sind nur noch Reste davon vorhanden. Durch Einstellung der Nutzung und Nachpflanzung soll hier wieder neuer Auenwald entstehen. Der Elbe-Biber hat dieses Reich schon für sich entdeckt.

Lennewitzer Eiche

Binnendüne Quitzöbel

Im Reich der Ameisenlöwen

Brandenburg, die »Streusandbüchse des Deutschen Reichs« wie es früher abfällig genannt wurde, macht hier seinem Namen alle Ehre. Die Binnendüne Quitzöbel mit seinen knorrigen Kiefern, treibt dieses Klischee auf die Spitze und bildet gleichzeitig einen wichtigen Naturraum für allerhand interessante Spezialisten. Lassen Sie sich vor Ort beeindrucken von den Sandmassen, den Gerüchen, wenn die Sonne auf die Düne scheint sowie den großen und kleinen Pflanzen, die unter diesen Lebensbedingungen existieren können. Die Aussichtsplattform dient als Rastplatz und Picknickort.

Binnendüne bei QuitzöbelFoto: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg/Klauke Kleis

Mühlenberg Groß Leppin

Schau ins Land

Unweit der Plattenburg, vorbei an einem kleinen Waldstück, in dem sich ein verwunschen wirkender, alter Friedhof befindet, erklimmen Sie den Mühlenberg von Groß Leppin. Von dort aus können Sie den Blick über das weite Hinterland der Prignitz schweifen lassen. Bei den Hügeln meint man schon, sich nicht mehr in Brandenburg zu befinden. Mehrere Sitzbänke sind auch für eine Rast von größeren Gruppen geeignet. Ein Tipp: Hier oben weht auch bei Sonnenschein ein leichtes Lüftchen und lässt die Hitze besser ertragen.

MühlenbergFoto: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg/Schormann

Aussichtsturm Klein Leppin

Weiter Blick auf Wald und Wiese

Falls Ihnen das Treiben auf den Deichen der Elbtalauen zu turbulent war, finden Sie hier im Hinterland eine reizvolle Verschlafenheit vor. Zwischen weitläufigen Wald – und Wiesenlandschaften und dem naturbelassenen Flüsschen Karthane liegt die Ortschaft Klein Leppin. Von hier aus können Sie sich auf verschiedene Rundwege durch die weitere Umgebung machen, welche historische als auch kulturelle Themen behandeln. Der Haltepunkt liegt am Waldrand und bietet einen tollen Ausblick auf weite Wiesen und Weiden.

Foto: Hans-Rudolf Uthoff

Insidertipp von Jan Schormann

Jan Schormann ist für die nachhaltige Regionalentwicklung im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg zuständig und liebt die Region. Uns hat er jetzt seinen Lieblingsort verraten:

»Am liebsten steige ich zum Sonnenuntergang auf den Beobachtungsturm im «Zweistromland» zwischen Elbe und Havel. wenn im Frühjahr und Herbst tausende nordische Gänse über mich hinweg fliegen, um auf den elbnahen Schlafgewässern Schutz für die Nacht zu suchen; wenn hier im Sommer durch den Weitblick und die Stille der Natur eine abendliche Ruhe einkehrt, welche die Gedanken des Tages entschleunigt, dann bin ich dem, was für mich diese Landschaft ausmacht, am nächsten.«