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Für schlaue Füchse

Ein Spaziergang durch bekannte Welten: Märchenwald Kyritz

Am Rand des Kyritzer Untersees, nahe dem Parkplatz am Heinrichsfelder Weg, wartet der Märchenwald Kyritz auf kleine und große Entdecker. Zwischen hohen Bäumen begegnen dir hier bekannte Figuren aus den Märchen der Gebrüder Grimm – darunter Rotkäppchen, der gestiefelte Kater oder Schneewittchen. Auch ein Dinosaurier und andere Fantasiegestalten sind dabei. Von Mai bis September ist der Märchenwald täglich geöffnet und kostenfrei zugänglich. Neue Figuren kommen regelmäßig hinzu, sodass sich auch ein wiederholter Besuch lohnt. Tafeln geben kurze Hinweise zu den einzelnen Märchen, und der naturnahe Weg durch das Gelände ist auch mit Kinderwagen gut begehbar. Direkt in der Nähe liegen das Strandbad Kyritz und weitere Ausflugsziele – ideal für einen abwechslungsreichen Familientag.

  1. Vorschaubild Im Märchenwald in Kyritz stehen Pappfiguren aus Hänsel und Gretel mit Brezeln in der Hand vor dem Hexenhaus mit einer Hexe

Mit Jakob und Freya auf den Spuren einer verschwundenen Stadt im Archäologischen Park Freyenstein

Direkt unter deinen Füßen liegt sie verborgen: die mittelalterliche Stadt Freyenstein. Was heute wie eine grüne Wiese wirkt, war einst ein Ort mit schmalen Gassen, kleinen Höfen und einfachem, aber lebendigem Alltag. Die Überreste dieser Stadt wurden bei Ausgrabungen entdeckt – und bleiben als Bodendenkmal geschützt unter der Erde erhalten. Damit du trotzdem erleben kannst, wie es hier einmal zuging, begleiten dich die Stadtkinder Jakob und Freya per Audioguide durch den Archäologischen Park. Sie nehmen dich mit auf einen spannenden Spaziergang und erzählen dir, wer hier früher lebte, arbeitete – und manchmal auch Unsinn trieb. An mehreren Stationen hörst du, wie das Leben in Freyenstein geklungen haben könnte, welche Herausforderungen die Menschen damals hatten und was sie miteinander verband. Der Rundgang ist ideal für Familien und lässt sich gut mit einem Besuch im benachbarten Schlosspark oder dem Puppenmuseum kombinieren. Der Audioguide ist kostenfrei über dein Smartphone abrufbar – am besten mit Kopfhörern.

  1. Vorschaubild Ehepaar läuft händchenhaltend und lachend im Sommer durch den Archäologischen Park Freyenstein, in dem Cortenstahl-Figuren auf ihrem Spaziergang durch die Stadtwüstung ihren Weg kreuzen und vom Leben im Mittelalter erzählen

Ab geht die Fahrt mit dem Pollo

Zwischen Lindenberg und Mesendorf bist du auf besondere Weise unterwegs: mit dem Pollo, der historischen Schmalspurbahn der Prignitz. Auf der neun Kilometer langen Strecke schnauft und dampft die Kleinbahn durch die Landschaft – gemütlich, authentisch und mit viel Charme. Wenn an den Fahrtagen »Alle einsteigen, bitte« gerufen wird, beginnt eine Zeitreise auf schmaler Spur. Während du aus dem Fenster schaust, ziehen Felder, Wälder und kleine Dörfer vorbei. Der Fahrtwind, das Ruckeln der Waggons und das rhythmische Schnaufen der Lok sorgen für echtes Eisenbahngefühl – ein Erlebnis für die ganze Familie. In Lindenberg lohnt sich ein Besuch im kleinen Pollo-Museum. Hier erfährst du mehr über den historischen Bahnbetrieb, die Fahrzeuge und die Menschen, die den Pollo einst zum Leben erweckten. Modelle, Fotos und Dokumente erzählen Geschichten aus einer Zeit, in der die Bahn für viele der wichtigste Weg durch die Prignitz war. Ein besonderes Highlight für die kleinen Gäste ist die 500-mm-Feldbahn auf der Wiese vor dem Museum. Zu den Fahrtagen dreht sie ihre Runden und lädt Kinder zu einer Mitfahrt ein – ein Erlebnis, das besonders bei den jüngsten Besuchern für leuchtende Augen sorgt.

  1. Vorschaubild Dampflokomotive 994652 ist eine Schmalspur-Schlepptenderlokomotive der Heeresfeldbahn HF 110 C 1941 der Firma Henschel & Sohn aus Kassel und war zu Besuch im Bahnhof Mesendorf beim Pollo mit Aussichtswagen, auf dem Besucher sitzen
Kopfmotiv: Dieter Damschen