Netzow in prämiertem Kinofilm

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Dorfstraße, 19339 Netzow (Lageplan)

Netzow in prämiertem Kinofilm

In der Prignitz wurde großes Kino gedreht. Genauer gesagt in Netzow – einem beschaulichen Dorf am Rande des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe. Im Zentrum des Drehs stand die Feldsteinkirche, in der Teile des Films »Das weiße Band« gedreht wurden. Die Wahl fiel auf Netzow, weil hier im Dorfkern das alte Kopfsteinpflaster noch weitgehend erhalten war und somit bestens zum Schauplatz des Jahres 1913/14 passte – dem Vorabend des 1. Weltkriegs. Für die Dreharbeiten wurde übrigens die geplante Asphaltierung der Straße extra verschoben.

Regisseur Michael Haneke zeigt eine harmonische Dorfgemeinschaft kurz vor Beginn des 1. Weltkriegs. Doch dann sieht man, wie der adlige Gutsherr mit seinen Arbeitern umspringt, wie der Arzt seine Haushälterin demütigt und seine Tochter missbraucht. Diese und weitere Bilder menschlicher Grausamkeit brennen sich beim Zuschauer ein und sind gleichzeitig ein Lehrstück über die aufkommende Nazizeit.

Das Team drehte für diesen Film u. a. in der Kirche, dem Jugendhaus und im Alten Pfarrhaus Söllenthin, in Michaelisbruch sowie im Sägewerk von Zechlinerhütte. Bei den Filmfestspielen in Cannes erhielt das Historiendrama die »Goldene Palme«.

Das weiße Band

  • Genre: Drama, Geschichte, Mystery
  • Beschreibung: In einem kleinen Dorf im Norden Deutschlands ereignen sich in den Jahren vor dem 1. Weltkrieg seltsame Ereignisse, die als rituelle Bestrafung erscheinen. Wer ist verantwortlich?
  • Regie: Michael Haneke
  • Produktionsland: Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien
  • Verleih/Sender: X-Verleih AG
  • Cast: Christian Friedel, Ernst Jacobi, Leonie Benesch, Ulrich Tukur, Burghart Klausner, Josef Bierbichler
  • Trailer: Link zu YouTube

Kultur: Filmorte

Lage

Radweg < 1000 m

Fotografie: Fotoarchiv TMB/Yorck Maecke
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