Kleine Biosphärentour
Start/Ziel: Hansestadt Havelberg über Wittenberge
Länge: 75 Kilometer
Dauer: 4 - 5 Stunden
Wegebeschaffenheit: überwiegend gut ausgebaute Radwege, auf dem Deich
Kulturtipp: Prignitz-Museum Havelberg,
Naturtipp: Haltepunkt Natur »Binnendüne Quitzöbel«, Freibad Werben
Urlaubstipp: BILDERbuchCafé Havelberg, elbwaerts.455 – Hafenquartier in Wittenberge
Highlight: Naturerlebnis Elbtalaue & Storchendorf Rühstädt,
Tipp: Picknick einpacken – viele schöne Rastplätze unterwegs, Fernglas einpacken – die Landschaft wirkt am schönsten, wenn man sie bewusst genießt
Anreise: Bahnhof - Wittenberge (RE&/RE8)
Geheimtipp von Elisa Irgersheim, stellvertretende Leiterin im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Brandenburg
Ist dir beim Vorbeiradeln das Backsteingebäude auf dem Mitteldeich aufgefallen? Die Orderstation Havelort wurde 1928 gebaut, um den Schleppverkehr zwischen Elbe und Havel zu koordinieren. 2022 hat sich ein Verein gegründet, um das Gebäude zu erhalten! “Hier bin ich Mitglied und setze mich aktiv dafür ein”
Die Tour nach Knotenpunkten
Legende zur OpenStreetMap
- Knotenpunkt mit Nummer
- Gastronomie
- fahradfreundliche Übernachtung
- Caravan und Camping
- weitere Übernachtungsmöglichkeiten
- E-Bike-Ladestation
- Refill-Station (Trinkwasser)
- Fahrradreparatur und -vermietung
- Radwegekirche
- Touristinformation
- weiteres in deiner Umgebung
- Veranstaltung
In alle Himmelsrichtungen: Natur, soweit das Auge reicht. Weite Deiche, stille Auen und ein Fluss, der die Landschaft seit Jahrhunderten prägt – rund um Havelberg zeigt sich die Elbe von ihrer ursprünglichsten Seite. Das UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe gehört zu den letzten großen naturnahen Stromlandschaften Mitteleuropas.
Die Flusslandschaft am Grünen Band wirkt wundersam wild und überraschend still. Alte Eichen und Weiden ragen in den Himmel, über den Wiesen ziehen Greifvögel ihre Kreise. Auf den Deichen begleitet dich der Blick über das weite Auenland, während kleine Orte und alte Kirchen den Weg säumen.
Die Runde verbindet Altmark und Prignitz ganz selbstverständlich. Zwischen Feldern, Flussarmen und ruhigen Wegen entsteht ein Gefühl von Freiheit – und die Gewissheit, dass sich diese Landschaft am besten langsam entdecken lässt.
